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Kühlenergie

Der Kühlenergiebedarf eines Gebäudes legt fest, wie viel Energie benötigt wird, um die Räumlichkeiten in der warmen Jahreszeit auf einen definierten Temperaturwert (26°C) abzukühlen.

Die Auswertung der Simulation des Kühlenergiebedarfs zeigt den jährlichen Bedarf (in kWh) der unterschiedlichen Fassadentypen. Fassaden mit integrierter Photovoltaik und unterschiedlichen Neigungswinkeln haben einen etwa gleich hohen Kühlbedarf wie eine konventionelle Fassade aus Naturstein. Einsparungen im Kühlbedarf des Gebäudes ergeben sich, wenn Photovoltaik als Sonnenschutzelement oder in einer Doppelfassade zum Einsatz kommt.

Abbildung 1: Vergleich des Kühlenergiebedarfs der Fassadenvarianten (kWh/a)

Die Darstellung der prozentuellen Veränderung des Kühlenergiebedarfs der Fassadentypen verdeutlicht, dass

  • die PV-Fassaden durch ihre Erwärmung einen minimal erhöhten Kühlbedarf verursachen
  • die Sonnenschutzfassade den Kühlbedarf um rund 40 Prozent reduziert
  •  die PV-Doppelfassade („mit PV an DF“) den Bedarf um über 80% verringert
Abbildung 2: Prozentuelle Veränderung des Kühlenergiebedarfs der Fassadenvarianten

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 29.05.2009