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Fassadentypen

Konventionelle Fassade (Natursteinfassade)

Die Natursteinfassade verfügt über eine Dämmung aus Stein- und Glaswolle (12 cm), um den gewünschten Wert der Wärmedämmung (U = 0,35 W/m²K) zu erreichen. Alle weiteren Fassadentypen wurden mit dieser Fassade energetisch verglichen.

Abbildung 1: Konventionelle Fassade

PV-Fassade

Auf einem Wandaufbau aus 20 cm Betonschicht und 10 cm Vollwärmeschutz wurden polykristalline Module mit einem durchschnittlichen Wirkungsgrad von 14% angebracht. Der Aufstellwinkel dieser nicht hinterlüfteten Warmfassaden und damit der Neigungswinkel der PV-Module wurde von 75° bis 90° in Schritten von jeweils 5° variiert.

Abbildung 2: PV-Fassade

Sonnenschutzfassade

Bei diesem Fassadentyp befinden sich Beschattungssegel mit kristallinen PV-Modulen oberhalb der Fenster. Der Neigungswinkel beträgt 30°, um eine natürliche Reinigung von Schnee und Schmutz zu gewährleisten. Ein Lüftungsabstand zwischen Außenmauer und PV-Modulen verhindert einen Hitzestau an der Unterseite der Beschattungssegel. Auch eine Fassadenvariante mit Beschattungssegeln und zusätzlichen Jalousien wurde simuliert.

Abbildung 3: Sonnenschutzfassade

PV-Doppelfassade

Bei der PV-Doppelfassade wurde eine zweite Verglasung zusätzlich zur Außenwand aus Beton und Wärmedämmung angenommen. Ist die Außentemperatur unter 5°C bleiben die ins Freie führenden Zu- und Abluftöffnungen geschlossen. Bei diesem vierten Fassadentyp wird von einer Fassadenintegration semitransparenter Dünnschichtmodule ausgegangen. Der Lichtdurchlassgrad wurde mit 25%, der elektrische Wirkungsgrad mit 7% festgesetzt.

Abbildung 4: PV-Doppelfassade

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 11.08.2009