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Verschattung

Die PV-Anlage sollte so geplant werden, dass sie im Tagesverlauf verschattungsfrei bleibt. Genaue Angaben liefern hierfür entsprechende Simulationsprogramme. Grundsätzlich sollte besonders auf die umgebende Bebauung und Bepflanzung geachtet werden. Bepflanzungen können oft auch erst nach einiger Zeit Verschattungen hervorrufen. Auch eine mögliche Selbstverschattung des Gebäudes sollte untersucht werden. Die Ursachen können sowohl in der Gebäudegeometrie als auch in Detailkonstruktionen (z.B. abgehängte Elemente) liegen (Quelle: WM Baden-Württemberg).

Abbildung 1: Verschattungssituationen infolge ungünstiger Planung

Quelle: IEA, PVPS

Kristalline Module

Innerhalb des Solarzellenstrangs gibt die leistungsschwächste Zelle den Gesamtstrom im Modul vor. Eine Schwächung der Zelle kann z.B. durch eine (partielle) Abschattung hervorgerufen werden. In diesem Fall verläuft die Stromminderung nicht linear zur verschatteten Modulfläche, sondern verhält sich überproportional dazu.
Abbildung 2: Einfluss einer partiellen Abschattung auf die kristalline Modulleistung

Quelle: WM Baden Württemberg

Dünnschicht-Module

Dünnschicht-Module zeigen vergleichsweise geringe Leistungseinbußen bei partieller Verschattung. Die streifenförmigen Zellen von Dünnschicht-Modulen erschweren die Vollverschattung einer ganzen Zelle. Deshalb vermindert sich die Leistung meist nur proportional zur verschatteten Fläche.

Verschaltung

Sind Teilabschattungen unvermeidbar, muss die Verschaltung der PV-Module bzw. der PV-Generatoren mit Berücksichtigung dieser Abschattung durchgeführt werden.

Abbildung 3: Verschaltung der PV-Generatoren bei Verschattung

Quelle: arsenal research

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 18.05.2009