Die PV-Anlage sollte so geplant werden, dass sie im Tagesverlauf verschattungsfrei bleibt. Genaue Angaben liefern hierfür entsprechende Simulationsprogramme. Grundsätzlich sollte besonders auf die umgebende Bebauung und Bepflanzung geachtet werden. Bepflanzungen können oft auch erst nach einiger Zeit Verschattungen hervorrufen. Auch eine mögliche Selbstverschattung des Gebäudes sollte untersucht werden. Die Ursachen können sowohl in der Gebäudegeometrie als auch in Detailkonstruktionen (z.B. abgehängte Elemente) liegen (Quelle: WM Baden-Württemberg).
Quelle: IEA, PVPS
Quelle: WM Baden Württemberg
Dünnschicht-Module zeigen vergleichsweise geringe Leistungseinbußen bei partieller Verschattung. Die streifenförmigen Zellen von Dünnschicht-Modulen erschweren die Vollverschattung einer ganzen Zelle. Deshalb vermindert sich die Leistung meist nur proportional zur verschatteten Fläche.
Sind Teilabschattungen unvermeidbar, muss die Verschaltung der PV-Module bzw. der PV-Generatoren mit Berücksichtigung dieser Abschattung durchgeführt werden.
Quelle: arsenal research
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 18.05.2009