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Hinterlüftung

Kristalline Module

Neben der Ausrichtung hat auch die Hinterlüftung der Photovoltaik-Module einen Einfluss auf den Ertrag. Der Stromertrag der PV-Anlage nimmt mit zunehmender Erwärmung der Module ab. Je Grad Temperaturerhöhung bezogen auf die Standardmodultemperatur von 25°C verlieren kristalline Module durchschnittlich 0,4 bis 0,5% ihrer Nennleistung. Eine Hinterlüftung ist vorteilhaft, aber nicht zwingend erforderlich. Vergleicht man den Stromertrag von PV-Modulen mit und ohne Hinterlüftung, so zeigt sich ein jährlicher Minderertrag der nicht hinterlüfteten PV-Module von etwa 10%.

Eine gute Hinterlüftung der Module sorgt für deren Kühlung und damit für optimale Stromerträge. Bei Fassaden und Dächern kann zur Ertragssteigerung eine Hinterlüftungsebene von mindestens ca. 10 cm eingeplant werden.

Abbildung 1: Ertragsminderung durch erhöhte Modultemperatur in Abhängigkeit von der Hinterlüftung

Quelle: WM Baden-Württemberg

Dünnschicht-Module

Bei Dünnschicht-Modulen ist die Leistungsabnahme bei höheren Temperaturen geringer als bei kristallinen. Durch den geringeren Temperaturkoeffizienten ist die Leistungsreduktion im Sommer – bei hohen Modultemperaturen – um bis zu 10% geringer als bei kristallinen Modulen (Bächler). Die Dünnschicht-Module benötigen allerdings aufgrund ihres geringeren Wirkungsgrades mehr Fläche bei gleicher Anlagenleistung als poly- oder monokristalline Module.

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 15.05.2009