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Ausrichtung

Die Ausrichtung der für die Photovoltaikintegration ausgewählten Flächen ist ein wichtiges Planungskriterium. Auch wenn die Planung nicht rein ertragsorientiert ist, sollte die Modul-Ausrichtung berücksichtigt werden. Module, die südorientiert bei einer Neigung von ca. 35° gegen die Horizontale ausgerichtet sind, ermöglichen über das Jahr betrachtet maximale Solarerträge (in Mitteleuropa). Abweichungen von Südost bis Südwest ziehen jedoch nur geringe Ertragseinbußen nach sich. Selbst bei vertikalem Einbau hat man bei südlicher Orientierung noch fast 3/4 der Einstrahlung gegenüber einer optimalen Ausrichtung (Quelle: WM Baden-Württemberg).

Die folgende Abbildung hilft Flächen mit unterschiedlichen Ausrichtungen mit den dazugehörigen Einstrahlungserhöhungen bzw. –minderungen einschätzen zu können.

Abbildung 1: Einfluss der Ausrichtung auf die jährliche Einstrahlungsmenge für Mitteleuropa. 100% Energieertrag bei etwa 35° Neigung in Südrichtung.

Quelle: IEA, PVPS

Bei Flächen, die mehr als 12% geneigt sind, ist die Selbstreinigung von Schnee, Staub und Laub ausreichend. Ertragsverluste durch Verschmutzung betragen im Allgemeinen zwischen 1% und 5%. Mit steigender Neigung verstärkt sich der Selbstreinigungseffekt.

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 18.05.2009