Partner der ArchitektInnen
Die Realisierung einer gebäudeintegrierten PV-Anlage verläuft gewerkeübergreifend – die beteiligten Firmen lassen sich den unten angeführten Sparten zuordnen. Als Generalunternehmer können Firmen gleichzeitig mehrere oder sogar alle Leistungen anbieten. Firmen mit Referenzprojekten zur GIPV finden Sie im
Anbieterverzeichnis.
Zellenhersteller
Sie stellen die Solarzellen für kristalline Module in der gewünschten Größe, Form, Farbe und Transparenz her und liefern diese an die Modulhersteller.
Modulhersteller
Beim Modulhersteller erfolgt die elektrische Verschaltung der Solarzellen entsprechend der gewünschten Modulleistung. Diese Solarzellen-Strings werden dann zum Schutz vor Witterung, Feuchtigkeit und mechanischer Beanspruchung zu Photovoltaik-Modulen
verkapselt. Modulhersteller bieten an
- Standardmodule mit vorkonfektioniertem Aufbau, Abmessungen und technischen Daten
- Sondermodule, individuell gefertigt nach Vorgaben betreffend Aufbau und Erscheinungsbild
Anbieter Systemtechnik
Sie produzieren die benötigten elektrotechnischen Anlagenteile wie Wechselrichter, Verteilerkästen, Kabel etc. Das wichtigste Element der Systemtechnik bei netzgekoppelten Anlagen ist der
Wechselrichter. Er muss entsprechend der Leistung der Photovoltaik-Anlage ausgewählt werden.
Fachplaner und Installateure
Die Fachplaner beraten hinsichtlich Systemaufbau, Auswahl der Komponenten, elektrischer Verschaltung sowie Abschattungs- und Ertragsanalyse. Die Installateure bauen die Anlage ein. Mit der konstruktiven Einbindung der PV-Anlage, die in der Regel zeitgleich zur Montage konventioneller Hüllelemente erfolgt, wird auch die Verkabelung der Module durchgeführt. Insbesondere die Kabelführung im Gebäude sollte zwischen dem Elektroinstallateur und den Gewerken für den Innenausbau rechtzeitig koordiniert werden.
Oftmals sind sie Vertragshändler von Standardmodul-Herstellern.
Anbieter von Montagesystemen
Diese sind in der Regel identisch mit den Herstellern von Dach- und Fassadenkonstruktionen für konventionelle Hüllmaterialien. Deren Systeme können oftmals
unverändert oder leicht modifiziert auch für die Montage von Photovoltaik-Modulen verwendet werden.
Die folgende Abbildung zeigt mögliche Konstellationen der Zusammenarbeit:
Abbildung 1:
Quelle: WM Baden Württemberg