Das Monte-Rosa-Massiv ist Schauplatz eines der aufsehenerregendsten Bauprojekte Europas: Inmitten von Eis, Schnee und Stein wird hier eine der größten und technisch innovativsten Berghütten der Alpen errichtet.
Zur Abtragung der extremen Windlasten wird die Berghütte mit Hilfe einer kreisförmigen Stahlkonstruktion mit zentrisch liegenden Verstrebungen im Gestein verankert. Auf diesem Stahlkern wird eine Holzkonstruktion montiert, die sich nach oben hin ein wenig verjüngt. Um den Druck der Schneelast zu reduzieren, ist die Dachfläche deutlich geneigt. Die Holzriegelkonstruktion ist im Inneren des Gebäudes nahezu überall sichtbar. Die Außenhaut dagegen wird aus einer Haut mit rohem Aluminium errichtet, dahinter liegt eine 30 cm dicke Dämmschicht.
An der Südseite wird eine 120 m² große Photovoltaikanlage integriert, die über eine Speicherbatterie das Gebäude mit Strom versorgt. Ein 60 m² großer thermischer Kollektor wird ausreichend Warmwasser bereitstellen. Insgesamt soll die neue Monte Rosa Hütte zu 90% energieautark sein (OEKONEWS).
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 18.02.2011