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Power Tower Energie AG (Linz, Österreich, 2008)

  • Projekttyp:
  • Integrationsart:

Das Novum bei der Energieaufbringung des Power Towers liegt vor allem in der Kombination unterschiedlicher Technologien. Heizung, Kühlung und Lüftung des Bürogebäudes werden über eine kombinierte Wärmepumpenanlage erfolgen. Genutzt werden dabei Erde, Wasser und Sonne.

Erdwärme deckt den Grundenergiebedarf des Power Towers ab. Für die Heizung und Kühlung wird dafür die Energie mit Tiefsonden aus der Erde gezogen. Das Besondere daran ist, dass die im Sommer während des Kühlbetriebes anfallende Wärme ins Erdreich zurück gepumpt und im Winter während der Heizperiode die natürliche Speicherkapazität des Bodens zum Heizen genutzt wird. Besonders in den Übergangszeiten ermöglicht dieses System eine effiziente Energieausbeute. Parallel dazu wird Energie aus dem Grundwasser über zwei Förderbrunnen gezogen. Dieses Kühlwasser wird vor allem für das Rechenzentrum und die Frischluftversorgung verwendet (kaufmann_2009).

Die 638 m² große PV-Anlage an der Südwest-Fassade des „Power Tower“ der oberösterreichischen Energie AG ist mit 252 polykristallinen Modulen bestückt. Die PV-Module sind hinterlüftet und zu den Büroräumlichkeiten hin mit 18 cm Steinwolle isoliert (wilk_powertower).

Eckdaten

  • Module: 252 polykristalline VSG-Module (1.090 x 3.710 mm)
  • Installierte Fläche: 638 m²
  • Installierte Leistung:66 kWp
  • Energieertrag: ca. 42.000 kWh/a

Projektbeteiligte

Projektbilder

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 18.02.2011