Grundsätzlich stehen drei Wechselrichterkonzepte zur Auswahl:
Quelle: WM Baden-Württemberg
Von einem zentralen Wechselrichter wird gesprochen, wenn die Energie nur über einen Wechselrichter umgewandelt und eingespeist wird. Gute Erträge werden erzielt wenn,
Beim Ausfall des Zentral-Wechselrichters kann keine Stromeinspeisung mehr erfolgen. Wird auf besondere Versorgungssicherheit Wert gelegt, ist es günstiger, mit String Wechselrichtern zu arbeiten, da bei Ausfall eines Wechselrichters die anderen weiterarbeiten (Quelle: solarintegration 2009).
Beim Konzept des String Wechselrichters erhält jeder Modulstrang einen eigenen Wechselrichter. So können die Stränge elektrisch unterschiedlich in Leistung, Spannung und Strom ausgelegt werden. Verschattungen wirken sich nicht auf den gesamten PV-Generator, sondern nur auf die verschatteten Stränge aus. Dadurch können Ertragsverluste der Anlage bestmöglich reduziert werden.
Eine Solaranlage liefert den höchsten Ertrag, wenn jedes Solarmodul stets im optimalen Arbeitspunkt, dem Maximum Power Point (MPP) betrieben wird. Dies wird mittels modulintegrierten Wechselrichtern ermöglicht, denn hier verfügt jedes Modul über eine eigenständige Einstellung des Arbeitspunkts. Außerdem kann die Anlage flexibler geplant und leichter erweitert werden. Da Modulwechselrichter im Vergleich zu größeren Wechselrichtern recht teuer sind, konnte sich dieses Schaltungskonzept bisher jedoch noch nicht durchsetzen (Quelle: ISET 2009).
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 11.08.2009