Solarmodule können opak (blickdicht) oder semitransparent sein. Bei mono- oder polykristallinen- Modulen kann der Abstand der Zellen zueinander und zum Rand hin variiert werden, wodurch Schattenwurf und Transparenz gestaltbar sind. Bei Dünnschicht-Modulen wird durch zusätzliche Trennschnitte senkrecht zu den Zellstreifen eine Semitransparenz hergestellt. Da semitransparente Module weniger Licht absorbieren, haben sie eine geringere flächenspezifische Leistung. Mit zunehmender Lichtdurchlässigkeit nimmt die Leistung folglich ab.
Quelle: ertex solar 2009
Quelle: sunways 2009
Quelle: ertex solar 2009
Quelle: cluster_energietechnik 2009
Der Wirkungsgrad wird in Prozent angegeben und ist das Verhältnis von erzeugter elektrischer Energie zu eingestrahlter Lichtmenge. Es wird zwischen Zell- und Modulwirkungsgrad unterschieden. Der Modulwirkungsgrad bezieht sich auf die gesamte Modulfläche und ist deshalb immer etwas geringer als der Zellwirkungsgrad. Dies liegt unter anderem an den nicht nutzbaren Zwischenräumen der aneinander gereihten Solarzellen im Modul (Quelle: bp_ 2009). Die derzeit durchschnittlichen und höchsten Modulwirkungsgrade sind laut „Marktübersicht Solarmodule 2009“ des deutschen Photon-Magazins:
| Modul | Durchschnittlicher Wirkungsgrad (%) | Höchster Wirkungsgrad (%) |
|---|---|---|
| monokristallin | 13,3 | 19,6 |
| polykristallin | 12,9 | 18,5 |
| Dünnschicht | ca. 6 | 11,3 |
Die Nennleistung eines PV-Moduls leitet sich aus dem Wirkungsgrad ab und wird in Watt peak (Wp) angegeben. Dabei handelt es sich um die abgegebene Leistung bei standardisierten Bedingungen (senkrechte Einstrahlung von 1000 Watt/m² bei normiertem Sonnenspektrum AM (engl. Air Mass) 1,5 und Modultemperatur 25°C), um eine Vergleichbarkeit der Module zu ermöglichen. Unter realen Bedingungen hängt der Jahresertrag sehr stark vom Breitengrad und der Einbausituation ab.
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 18.05.2009