Abhängig davon, welche bautechnischen und statischen Anforderungen für die jeweilige Anwendung (z.B. Fassade oder Überdachung) bestehen, wird der passende Modulaufbau gewählt. Je nach Aufbau werden folgende Module unterschieden:
Die Solarzellen werden zwischen einer Glasscheibe auf der Vorderseite und einer Folie auf der Rückseite zum Solarmodul verkapselt. Dabei werden die Solarzellen beidseitig in Kunststoff (Ethylen-Vinyl-Acetat) eingebettet um sie vor Feuchtigkeit und mechanischer Beanspruchung zu schützen. Unter Wärme und Druck werden die Zellen mit dem Glas und der Folie zu einem wetterfesten und bruchsicheren Verbund laminiert. Das Glas-Folien Modul ist die leichteste und kostengünstigste Modulvariante.
Quelle: sun technics
Besteht die Vorder- und die Rückseite des Moduls aus Glas, spricht man von Doppelglasmodulen oder auch Glas-Glas-Modulen. Erfolgt die Lamination der Module mit der Kunststofffolie PVB (Polyvinylbuyral), welche auch für die Herstellung von Verbundsicherheitsglas verwendet wird, handelt es sich um ein Verbundsicherheitsglas-Modul (VSG-Modul). Ist auf der Rückseite zusätzlich noch ein Isolierglas vorhanden, spricht man von einem Verbundsicherheits-Isolierglas-Modul (VSG-ISO).
Quelle: HEI Consulting 2009
Quelle: Maurus, sunways AG
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 16.06.2009