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Warmfassaden

Eine Warmfassade übernimmt sämtliche Funktionen des Gebäudeabschlusses, wie Statik, Wärmedämmung sowie Wetter- und Schallschutz. Warmfassaden sind nicht hinterlüftet, weshalb die PV-Module aufgrund der Erwärmung einen etwas geringeren Energieertrag liefern.

In den transparenten oder semitransparenten Bereichen der Fassade können Isolierverglasungen durch PV-Module ersetzt werden. So können die Oberlichter oder – mit entsprechender Transparenz – auch Fensterflächen mit photovoltaischer Zusatzfunktion versehen werden. Besonders in großflächigen Verglasungen können die Module dadurch sowohl abschattende als auch lichtstreuende Aufgaben übernehmen. Durch diese Beschattung werden Energie und Kosten für die Kühlung des Gebäudes eingespart.

Abbildung 1: Warmfassade, Pfosten-Schnitt mit PV-Anlage inklusive Kabelkanal (Schüco FW50+)

Quelle: AluKönigStahl / Dr. Pfeiler GmbH

Abbildung 2: Warmfassade in Pfosten-Riegel-Konstruktion: Pfosten-Schnitt mit und ohne PV-Anlage

Quelle: Dr. Pfeiler GmbH

Abbildung 3: Warmfassade in Pfosten-Riegel-Konstruktion: Pfosten-Schnitt mit und ohne PV-Anlage inkl. Kabelkanal

Quelle: Dr. Pfeiler GmbH

Abbildung 4: Warmfassade mit PV-Integration, Kriegerhornbahn, Lech am Arlberg, AUT

Quelle: ATB Becker

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 17.11.2009