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Kaltfassaden (Vorhangfassade)

Kaltfassaden sind zweischalige Konstruktionen. Die äußere Schale, die Verkleidung, dient dem Wetterschutz und der architektonischen Gestaltung. Das dahinterliegende Tragwerk dient der Statik und der Wärmedämmung. Zwischen diesen beiden Schalen ist eine Luftschicht, die Feuchte abführt. Aufgrund dieser Hinterlüftung ist die Kaltfassade, auch als „hinterlüftete Vorhangfassade“ bezeichnet, für die Integration von PV-Modulen gut geeignet. Eine Hinterlüftung , die eine Erwärmung der PV-Module verhindert, ist vorteilhaft, aber nicht zwingend erforderlich. Vergleicht man den Stromertrag von PV-Modulen mit und ohne Hinterlüftung, so zeigt sich ein jährlicher Minderertrag der nicht hinterlüfteten PV-Module von nur etwa 10%.

Abbildung 1: Kaltfassade: Riegel Schnitt mit PV-Anlage im Brüstungsbereich

Quelle: Dr. Pfeiler GmbH

Abbildung 2: Kaltfassade: Riegel Schnitt ohne PV-Anlage im Brüstungsbereich

Quelle: Dr. Pfeiler GmbH

Abbildung 3: Bürogebäude Bauerfeind, Deutschland

Quelle: procontec 2009

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 07.02.2011