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Doppelfassaden

Bei Doppelfassaden wird eine zusätzliche Glashülle vor eine vorhandene, vollwertige Fassade gesetzt, um das Gebäudeklima oder die Schalldämmung zu verbessern. Die in die Glashülle integrierten PV-Module übernehmen neben der Stromproduktion, dem Kälte- und Schallschutz auch die Beschattung.

Doppelfassaden eignen sich besonders gut für den Einsatz von Photovoltaikelementen, wobei die Einbauebene die Außenhaut sein soll. Durch die Hinterlüftung der Außenhaut ist ein ausgezeichneter Wirkungsgrad der Photovoltaikelemente gegeben. Die Einbettung erfolgt im Verbundssicherheitsglas der Außenhaut. Die Umsetzung kann vollflächig oder nur vor den Parapetbereichen in der Außenhaut erfolgen.

Konstruktiv ist der Einsatz von Photovoltaikelementen  auch in der Innenhaut möglich, Nachteile sind jedoch der reduzierte Energieeintrag durch die Abminderung der Energietransmission durch die Außenhaut, sowie geringere Wirkungsgrade durch die fehlende Hinterlüftungsmöglichkeit der Photovoltaikzellen. 

Abbildung 1: Doppelfassade mit PV-Integration, Paderborn, GER

Quelle: Biohaus 2009

Abbildung 2: Doppelfassade: Riegel Schnitt mit PV-Anlage (Schüco AWS 75BS.SI )

Quelle: AluKönigStahl / pfeiler 2009

Abbildung 3: Doppelfassade: Riegel Schnitt ohne PV-Anlage (Schüco AWS 75BS.SI )

Quelle: AluKönigStahl / pfeiler 2009

Letzte Aktualisierung dieser Seite: 20.10.2009